Einleitung

Freie Schule ohne Direktor
Die Lehrer und die Eltern als Mitglieder des Schulvereins sind Träger der Schule. Die soziale Gestalt einer jeden Schule entwickelt sich nach dem Prinzip der Selbstverwaltung in gegenseitigem Vertrauen und Zusammenwirken von Lehrern und Eltern.

Zwölf Schuljahre für alle Schüler
Eine kürzere Schulzeit reicht nicht aus, um den jungen Menschen auf eine Mitgestaltung bei den großen Aufgaben der menschlichen Gesellschaft im 21. Jahrhundert vorzubereiten. Zur Erlangung der allgemeinen Hochschulreife schließt sich ein 13. Schuljahr an.

Lehrplan für Kopf, Herz und Hand
Wissenschaft, Kunst, Handwerk und körperliche Erziehung stehen miteinander im Einklang. Der Schüler wird nicht einseitig, sondern umfassend in seiner menschlichen Ganzheit angesprochen.

Schule für alle Kinder
Exklusivität oder Begabtenauslese werden vermieden. Zugangsmöglichkeit besteht für alle gesellschaftlichen Schichten. Die Beiträge der Eltern (die ca. 20 Prozent der Kosten tragen) werden mit der Anzahl der Kinder gestaffelt. Kein Kind wiederholt eine Klasse. Es gilt das Förderprinzip und nicht das Ausleseprinzip. Anstatt die Leistung der Schüler nach Noten einzuteilen, wird die individuelle Leistungs-, Sozial- und Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen beschrieben.

Methodenschule, nicht Weltanschauungsschule
Die Unterrichtsmethoden orientieren sich an der entwicklungspsychologischen Situation der Kinder und Jugendlichen. Religionsunterricht wird von Vertretern der verschiedenen Konfessionen erteilt. Zusätzlich wird ein freier christlicher Religionsunterricht angeboten für Kinder, deren Eltern konfessionell nicht gebunden sind. Anthroposophie wird nicht gelehrt.